♠ Solitars

(Triple Klondike (Turn 3))

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K C
A H
8 D
A H
3 S
2 H
Q H
J S
3 C
7 S
10 H
6 D
Q H

So spielt man Triple Klondike (Turn 3)

The maximum version: three decks, 156 cards, thirteen columns and twelve foundations. An epic Klondike.

Geschichte & Ursprung von Triple Klondike (Turn 3)

Geduldsspiele (in den USA „Solitaire“, in Europa „Patience“ genannt) entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in Nordeuropa, wohl irgendwo zwischen Skandinavien, Deutschland und Frankreich. Die ersten Regelsammlungen wurden in den 1780er-Jahren gedruckt, und der Zeitvertreib verbreitete sich im Adel; Napoleon wird im Exil oft als Liebhaber genannt.

Klondike hat seinen Namen von der Klondike-Region im Yukon (Kanada), dem Schauplatz des Goldrauschs von 1896–1899. Man erzählt, die Goldsucher hätten die langen, eiskalten Nächte mit dem Spiel in ihren Lagern verbracht – und der Name blieb, weil er dieses einsame Glücksspiel um ein Vermögen heraufbeschwört.

Zum meistgespielten Solitaire der Welt machte Klondike aber erst der Computer: 1990 legte Microsoft „Solitaire“ Windows 3.0 bei. Programmiert vom Praktikanten Wes Cherry, sollte es eigentlich den Umgang mit Maus und Ziehen-und-Ablegen beibringen – und wurde zu einem der meistgespielten Spiele der Geschichte.

Wissenswertes über Triple Klondike (Turn 3)

  • Die berühmte Kartenkaskade, die beim Sieg über den Bildschirm hüpft, wurde zum Markenzeichen des Windows-Solitaire – und zur kleinen Feierabend-Sucht in Büros weltweit.
  • Wes Cherry, der das Spiel als Praktikant programmierte, erhielt nie Tantiemen. Er versteckte auch eine „Chef-Taste“, die den Bildschirm durch eine falsche Tabelle ersetzte – in der finalen Version gestrichen.
  • 2019 wurde Windows-Solitaire in die World Video Game Hall of Fame aufgenommen, neben Klassikern wie Tetris und Super Mario Bros.
  • Nicht jede Klondike-Gebung ist lösbar: Anders als bei FreeCell zählt hier das Glück beim Abheben, und manche Partien lassen sich nicht gewinnen.

So spielt man Triple Klondike (Turn 3) Schritt für Schritt

  1. Ziel: alle 52 Karten auf die vier Grundstapel (oben) bringen, jeder vom Ass aufsteigend nach Farbe (Pik, Herz, Karo, Kreuz) bis zum König.
  2. Im Tableau (die sieben Spalten) baust du absteigend in wechselnden Farben (Rot und Schwarz) ab: eine rote 7 nimmt eine schwarze 6 auf, diese eine rote 5, und so weiter.
  3. Klicke eine Karte an, um sie auszuwählen, dann den Zielstapel, um sie zu bewegen. Eine bereits geordnete Gruppe wandert zusammen.
  4. Wird eine verdeckte Karte frei, dreht sie sich automatisch um. Leere Spalten nehmen nur einen König auf (oder eine mit König beginnende Gruppe).
  5. Keine Züge im Tableau? Klicke den Talon an, um Karten auf den Ablagestapel zu drehen; die oberste ist spielbar.
  6. Ist der Talon leer, klicke ihn erneut an, um den Ablagestapel zu recyceln und noch einmal durchzugehen. Bring die vier Asse so früh wie möglich auf die Grundstapel – sie öffnen das Spiel.