The "Big Harp": a two-deck Klondike spread across ten columns. Plenty of room and 104 cards to organize.
Geduldsspiele (in den USA „Solitaire“, in Europa „Patience“ genannt) entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in Nordeuropa, wohl irgendwo zwischen Skandinavien, Deutschland und Frankreich. Die ersten Regelsammlungen wurden in den 1780er-Jahren gedruckt, und der Zeitvertreib verbreitete sich im Adel; Napoleon wird im Exil oft als Liebhaber genannt.
Klondike hat seinen Namen von der Klondike-Region im Yukon (Kanada), dem Schauplatz des Goldrauschs von 1896–1899. Man erzählt, die Goldsucher hätten die langen, eiskalten Nächte mit dem Spiel in ihren Lagern verbracht – und der Name blieb, weil er dieses einsame Glücksspiel um ein Vermögen heraufbeschwört.
Zum meistgespielten Solitaire der Welt machte Klondike aber erst der Computer: 1990 legte Microsoft „Solitaire“ Windows 3.0 bei. Programmiert vom Praktikanten Wes Cherry, sollte es eigentlich den Umgang mit Maus und Ziehen-und-Ablegen beibringen – und wurde zu einem der meistgespielten Spiele der Geschichte.