♠ Solitars

(Harp)

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8 H
K H
K S
A D
J D
3 C
7 D
7 H
3 C
2 D

So spielt man Harp

The "Big Harp": a two-deck Klondike spread across ten columns. Plenty of room and 104 cards to organize.

Geschichte & Ursprung von Harp

Geduldsspiele (in den USA „Solitaire“, in Europa „Patience“ genannt) entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in Nordeuropa, wohl irgendwo zwischen Skandinavien, Deutschland und Frankreich. Die ersten Regelsammlungen wurden in den 1780er-Jahren gedruckt, und der Zeitvertreib verbreitete sich im Adel; Napoleon wird im Exil oft als Liebhaber genannt.

Klondike hat seinen Namen von der Klondike-Region im Yukon (Kanada), dem Schauplatz des Goldrauschs von 1896–1899. Man erzählt, die Goldsucher hätten die langen, eiskalten Nächte mit dem Spiel in ihren Lagern verbracht – und der Name blieb, weil er dieses einsame Glücksspiel um ein Vermögen heraufbeschwört.

Zum meistgespielten Solitaire der Welt machte Klondike aber erst der Computer: 1990 legte Microsoft „Solitaire“ Windows 3.0 bei. Programmiert vom Praktikanten Wes Cherry, sollte es eigentlich den Umgang mit Maus und Ziehen-und-Ablegen beibringen – und wurde zu einem der meistgespielten Spiele der Geschichte.

Wissenswertes über Harp

  • Die berühmte Kartenkaskade, die beim Sieg über den Bildschirm hüpft, wurde zum Markenzeichen des Windows-Solitaire – und zur kleinen Feierabend-Sucht in Büros weltweit.
  • Wes Cherry, der das Spiel als Praktikant programmierte, erhielt nie Tantiemen. Er versteckte auch eine „Chef-Taste“, die den Bildschirm durch eine falsche Tabelle ersetzte – in der finalen Version gestrichen.
  • 2019 wurde Windows-Solitaire in die World Video Game Hall of Fame aufgenommen, neben Klassikern wie Tetris und Super Mario Bros.
  • Nicht jede Klondike-Gebung ist lösbar: Anders als bei FreeCell zählt hier das Glück beim Abheben, und manche Partien lassen sich nicht gewinnen.

So spielt man Harp Schritt für Schritt

  1. Ziel: mit zwei Decks (104 Karten) und acht Grundstapeln jede Karte nach Farbe vom Ass zum König bringen.
  2. Im Tableau (zehn Spalten) baust du absteigend in wechselnden Farben ab, wie bei Klondike.
  3. Der große Unterschied: Leere Spalten nehmen jede Karte oder Folge auf, nicht nur Könige – viel mehr Spielraum.
  4. Bewege eine bereits geordnete Gruppe auf einmal. Verdeckte Karten drehen sich um, sobald sie oben liegen.
  5. Klicke den Talon zum Abheben an; recycle den Ablagestapel, wenn er leer ist (unbegrenzte Durchgänge).
  6. Nutze die zehn Spalten und die freien leeren Plätze, um festsitzende Karten auszugraben.